Patenkind Alexis

Wir unterstützen ALEXIS – ein behindertes Kind aus Peru

Was bedeutet, behindert zu sein in Peru ?

In Peru bedeutet behindert zu sein häufig auch extrem arm zu sein.
Für viele Menschen gilt eine Behinderung immer noch als Strafe Gottes.

Deshalb verstecken viele Eltern ihre Kinder bewusst zuhause, in dem Glauben, sie vor Mobbing und Gewalt zu schützen. Eine medizinische Betreuung oder eine Therapie können sich diese Menschen nicht leisten. Die meisten von ihnen haben nicht einmal eine Krankenversicherung: Und so leben diese Kinder isoliert, ohne soziale Kontakte und ohne jegliche Förderung.

Ohne Unterstützung hätte Alexis keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben.

Informationen zu Alexis:

Geburtsdatum: 01.10.2014

Diagnose: Psychomotorische Entwicklungsverzögerung

Alexis hat eine unterentwickelte Muskulatur. Er kann nicht laufen, seine Hände nur unter Schmerzen zum Greifen benutzen und er kann nicht sprechen. Zudem hat er eine Fehlbildung des Darms. Er lebt zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder Aaron in sehr ärmlichen Verhältnissen. Das Wasser für den täglichen Gebrauch holt die Mutter mit Eimern aus einer öffentlichen Tränke. Der Vater hat die Familie verlassen, weil er die Behinderung seines Sohnes nicht verkraftet. Die Mutter muss für den Lebensunterhalt ihrer Kinder alleine aufkommen.

Santa Lucia – Zentrum zur Frühförderung und Rehabilition
Im „Zentrum Santa Lucia“ will man diesen benachteiligten Kindern helfen. Auch Alexis wurde in das Programm aufgenommen. Hier erhält er täglich für einige Stunden am Tag eine ganzheitliche Betreuung durch Psychologen, Krankengymnasten und Logopäden. Ein Kinderneurologe verfolgt seine Entwicklung. Inzwischen kann Alexis alleine sitzen und auch alleine essen. Auch seine Laute sind vielfältiger geworden.

Ziel der Einrichtung ist es, die größtmögliche Unabhängigkeit des Kindes zu erreichen, um es später in eine Schule für Menschen mit Behinderung zu integrieren.

Wie wir Alexis unterstützen

Für unser Patenkind Alexis engagieren sich vor allem die Schülerinnen und Schüler der Einen-Welt-AG. Jeden Monat versuchen sie den Betrag von 30 € zusammen zu bekommen, um einen Teil der notwendigen Behandlung von Alexis zu übernehmen. Dafür backen sie Kuchen , Muffins und Waffeln, basteln und organisieren unterschiedliche Projekte.

Unterstützt und begleitet werden die Schüler von Frau Kühner-Oesterle und Frau Schlumberger. Auch eine weitere Klassengemeinschaft unter der Leitung von Frau Schneider unterstützt das Projekt.